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Volles Haus bei unserer Vorstellung: Fast 100 Gäste diskutieren über die Zukunft des Marktes

„So voll war die Bäckerei Lipp noch nie“, begrüßte Martin Erd die knapp 100 Anwesenden mit einem Augenzwinkern – und schob hinterher: „Zumindest abseits der Wochenenden.“ Der aktuelle Fraktionsvorsitzende der Wählergruppierung „Mitanand für Nesselwang“ setzte damit den Ton für die Vorstellungs- und Dialogveranstaltung am Montagabend, dem 2. Februar 2026, im Café Lipp: ein voll besetztes Haus und eine spürbar positive, engagierte Stimmung, getragen von Live-Musik und kulinarischer Begleitung.

Zu Beginn des Abends nutzte der Nesselwanger Landratskandidat Johannes Erd die Gelegenheit, sich und seine Themen vorzustellen. „Eine Verwaltung im Landratsamt, die digital, unkompliziert und schnell funktioniert“, nannte er prägnant als eines seiner Ziele für die kommende Legislaturperiode - neben dem Ausbau von Sonnen- und Windenergie im Landkreis. „Mit Beteiligung unserer Einwohnerinnen, um die Wertschöpfung in unserer Heimat zu halten“, so Erd abschließend.

Im Anschluss präsentierte sich das Team von „Mitanand für Nesselwang“ und stellte seine inhaltlichen Schwerpunkte für die Kommunalwahl 2026 vor. Deutlich wurde dabei der gemeinsame Anspruch, Nesselwang sozial, nachhaltig und mit breiter Beteiligung weiterzuentwickeln.

„Uns sind die Themen wichtig, die viele Bürgerinnen und Bürger im Alltag bewegen“, betonte Katja Sontheim. Gemeinsam mit Monika Burger stellte sie Ideen vor, wie Wohnraum in Nesselwang besser genutzt werden könnte. „Das Thema beschäftigt viele, weil bei uns kaum Wohnungen frei werden“, fasste Sontheim zusammen. Gleichzeitig gebe es im Ort ein großes Potenzial an ungenutztem Wohnraum. „Wir wollen mit den Eigentümerinnen und Eigentümern ins Gespräch kommen und erfahren, welche Gründe es gibt, Wohnungen nicht zu vermieten“, erklärte sie. „Wir sind überzeugt, dass wir so dazu beitragen können, mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.“

Großen Anklang fand auch der Ansatz, junge Menschen stärker in die Ortsentwicklung einzubeziehen, den Lisa Zwerger gemeinsam mit Martina Linder vorstellte. „Jugendliche sollten in Nesselwang nicht nur von Entscheidungen betroffen sein, sondern den Markt aktiv mitgestalten können“, sagte Zwerger. „Wir wollen jungen Menschen eine klare Stimme geben – etwa durch ein Kinder- und Jugendparlament oder regelmäßige Jugendbürgerversammlungen.“ Ziel sei es, die Jugend im Ort zu halten und Nesselwang für alle Altersgruppen lebenswert zu gestalten. „Und mit einem betreuten Jugendtreff können wir Teenagern in einem prägenden Lebensabschnitt den Halt geben, den die eine oder der andere braucht.“

In Sachen Energieversorgung wirbt „Mitanand für Nesselwang“ für ein Konzept, das lokal erzeugte, erneuerbare Energien in den Mittelpunkt rückt. „Wir wollen die Energie, die wir vor Ort verbrauchen, auch vor Ort erzeugen – ähnlich wie bei Lebensmitteln“, erläuterte Dominique Roth, der das Thema gemeinsam mit Hermann Kurz präsentierte. Laut Roth gibt es nicht die eine Maßnahme, mit der die Energiewende gelingt. Umso wichtiger sei es, frühzeitig zu planen und gemeinsam mit engagierten Partnern die nötigen Schritte anzugehen. Bei offenen Fragen plädiert „Mitanand für Nesselwang“ dafür, Bürgerinnen und Bürger von Anfang an einzubeziehen. „So können wir tragfähige Lösungen erarbeiten, die für alle Beteiligten funktionieren.“

Ein weiterer Schwerpunkt des Abends war die Mobilität für Jung und Alt. „Viele Jugendliche, Seniorinnen und Senioren, aber auch Erwachsene ohne eigenes Auto stoßen schnell an Grenzen“, betonte Martin Erd, der den Schwerpunkt zusammen mit Maximilian Kuisle und Harald Bründl vortrug. Nicht jede und jeder könne oder wolle selbst fahren. „Deshalb setzen wir uns für ergänzende Angebote wie Mitfahrbänke und Rufbusse ein, um Selbstständigkeit und Teilhabe auch ohne eigenes Auto zu ermöglichen.“ Ziel sei es, das ÖPNV-Angebot in und um Nesselwang spürbar zu verbessern.

Zum Abschluss zog Katja Sontheim ein positives Fazit: „Das große Interesse und die vielen guten Gespräche zeigen uns, wie wichtig den Menschen die Zukunft ihres Ortes ist. Wir haben viele Anregungen mitgenommen und freuen uns auf den weiteren Austausch. Denn nur mitanand können wir Nesselwang lebenswert für alle Generationen gestalten.“

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