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Parteienübergreifender Aufruf: Nesselwanger Frauen machen auf  WähltFrauenTag am
8. März 2026 aufmerksam

Anlässlich der Kommunalwahl, die dieses Jahr am Weltfrauentag stattfindet, setzen die Fraktionen des Gemeinderats gemeinsam mit rund 50 Nesselwanger Frauen ein Zeichen: Mit einem parteiübergreifenden Aufruf werben sie dafür, Frauen in der Kommunalpolitik zu stärken. Die Botschaft ist klar: Frauen gehören selbstverständlich in politische Verantwortung – auch auf kommunaler Ebene.

Für die Wählergruppe Mitanand für Nesselwang steht fest, dass politische Entscheidungen breiter werden, wenn unterschiedliche Lebensrealitäten einfließen. Laut Katja Sontheim, die die Listenplätze 1-3 belegt, bringen Frauen eigene Perspektiven mit, die sich häufig von den männlichen Blickwinkeln unterscheiden. „Zusammen werden dadurch Entscheidungen ausgewogener und näher an der Lebenswirklichkeit“, so Sontheim, die als Unternehmensberaterin viel Erfahrung mit Entscheidungsfindungen in unterschiedlichen Teams mitbringt. Sontheim weiter: „Für uns bei MfN ist daher klar: Eine lebendige Gemeinde entsteht dort, wo Verantwortung auf viele Schultern verteilt wird und Frauen selbstverständlich mitgestalten.“

Auch die Freien Wähler setzen auf eine starke Beteiligung von Frauen in der Kommunalpolitik.
Petra Wörz, die den Listenplatz 2 belegt, stellt heraust, dass sich viele Frauen seit Jahren im Verein, in sozialen Einrichtungen oder im Ehrenamt engagieren. „Dieses Engagement sollte sich auch im Gemeinderat widerspiegeln“, führt die Medizinische Fachangestellte aus, die selbst unter anderem als Gemeinderätin und zweite Vorsitzende in der Nachbarschaftshilfe in Nesselwang tätig ist. „Für uns bei den Freien Wählern Nesselwang sind Erfahrungen und Sichtweisen von Frauen unverzichtbar, weil kommunale Politik besonders nah an allen Menschen im Ort sein soll. Wir wollen Frauen ermutigen und bestärken, sich politische Ämter zuzutrauen.“

Die SPD Nesselwang unterstreicht, dass Gleichberechtigung kein Schlagwort, sondern demokratischer Grundsatz ist. „Wenn wir wollen, dass sich alle Menschen in unserer Gemeinde vertreten fühlen, dann müssen auch Frauen sichtbar Verantwortung übernehmen“, betont Marina Damith, die die Listenplätze drei und vier innehat. Als Altenpflegerin weiß sie darüber hinaus, dass gerade in der Sozialpolitik Frauen oft besonders nah an den konkreten Lebensrealitäten der Menschen sind. „Darum können wir hier auch wichtige Impulse für gerechte Lösungen einbringen“, so Damith. Für die SPD sei klar: Demokratie lebt von Beteiligung – und jede gewählte Frau stärkt die Vielfalt im Gemeinderat.

Die CSU verweist in diesem Zusammenhang auf die bayernweite Initiative „Bavaria ruft!“, die unter der Schirmherrschaft von Ilse Aigner ins Leben gerufen wurde. Ziel ist es, mehr Frauen für kommunalpolitisches Engagement zu gewinnen. „Die Initiative ‚Bavaria ruft!‘ zeigt eindrucksvoll, dass Frauen in der Politik von einer breiten gesellschaftlichen Basis getragen wird“, sagt Nicole Hausdorf-Weigand, die Listenplatz 7 belegt. „Auch bei uns in Nesselwang wollen wir uns daher dieser Initiative anschließen“, so die Betiebswirtin und Inhaberin einer Fahrschule. Laut ihr sieht die CSU in der Initiative einen wichtigen Schritt, um langfristig mehr Frauen für politische Ämter zu begeistern

Veranstaltung zum WähltFrauenTag

Die Wählergruppe Mitanand für Nesselwang lädt am Sonntag, 8. März 2026, von 10 bis 12 Uhr zu einem lockeren Hoigarte am Kurpark-Pavillon ein. Bei kleiner Verpflegung gibt es Gelegenheit zum  entspannten Austausch – über die Wahl, Frauenpolitik, kommunale Themen oder über die Demokratie und darüber, was jede und jeder Einzelne mit seiner Stimme bewegen kann.

Denn jede echte Wahl ist eine Chance für Verbesserungen. Und Demokratie lebt davon, dass möglichst viele Menschen mitmachen.

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